Sommeröffnungszeiten: freitags geschlossen

Die Ferienzeit ist da. Auch das Buchladenkollektiv kann sich dem nicht komplett entziehen, weshalb wir in den Monaten Juli und August die Öffnungszeiten leicht einschränken: Freitags bleibt der Buchladen zu!

Von Montag bis Donnerstag bleibt es bei den gewohnten Öffnungszeiten.

Falls sich kurzfristig etwas ändern sollte erfahrt ihr das hier und / oder auf Facebook.

31.05. – Buchvorstellung: VerkehrsMachtOrdnung – Zur Kritik des Mobilitätsparadigmas

Wann:            Donnerstag 31.05.2018 /// 20:00 Uhr ///
Wo:                 AZ Conni /// Rudolf-Leonhard-Straße 39 ///

Buchvorstellung des Buchladenkollektivs König Kurt

VerkehrsMachtOrdnung – Zur Kritik des Mobilitätsparadigmas
Planka.nu (Hg.)
Unrast Verlag

Als VerkehrsMachtOrdnung bezeichnet Planka.nu [dt.: Umsonstfahren.jetzt] ein der neoliberal-kapitalistischen Gesellschaft angepasstes Verkehrssystem, das sich gleichzeitig zu einem Grundpfeiler dieser Gesellschaft entwickelt hat. In seinem Zentrum steht die Idee der »Automobilität«. In dem vorliegenden Buch erläutert das Netzwerk seine Kritik der Autogesellschaft, analysiert die Zusammenhänge zwischen Verkehr, Umwelt und Klassengesellschaft und umreißt soziale und ökologische Alternativen.
Die gestreiften Themen reichen von Bruce Springsteen und Science-Fiction-Zeitschriften bis zu Hochgeschwindigkeitszügen und der Atomkraft. Planka.nu beanstandet, dass wir zu immer weiteren und längeren Reisen gezwungen werden, während wir das Gefühl für unsere unmittelbaren Lebenszusammenhänge verlieren. VerkehrsMachtOrdnung ist ein Plädoyer für einen anderen Verkehr in einer anderen Welt.

https://www.unrast-verlag.de/gesamtprogramm/allgemeines-programm/anarchie-autonomie/verkehrsmachtordnung-detail

Anschließend Jugendtanz im AZ Conni

15.05. CrimeThinc-Lesung: Work

Wann:            Donnerstag 15.05.2018 /// 18:00 Uhr ///
Wo:                 AZ Conni /// Rudolf-Leonhard-Straße 39 ///

Lesung mit CrimeThinc

“Work richtet sich an junge Aktivistinnen und Aktivisten und bietet ihnen weit mehr als die panisch betroffene Selbstbefragung nach vermeintlichen Privilegien. Crimethinc willwieder über Arbeit reden und darüber, dass erst aus dem Widerstand gegen kapitalistisch organisierte Arbeit so etwas wie Emanzipation denkbar ist.” (Felix Klopotek, konkret 10/2014)

15.03. – Lesung: Amparo Poch y Gascón – Biographie und Erzählungen aus der spanischen Revolution

Wann:            Donnerstag 15.03.2018 /// 20:30 Uhr ///
Wo:                 AZ Conni (Vorderhaus) /// Rudolf-Leonhard-Straße 39 ///

Buchvorstellung mit Martin Baxmeyer (Autor)

Leben und Werk der aus Zaragoza stammenden Amparo Poch y Gascón (1902-1968) sind ein eindrückliches Beispiel dafür, wie spannungsreich das Verhältnis zwischen Männern und Frauen in der anarchistischen Bewegung Spaniens war. Pro-feministische und anti-feministische Strömungen standen sich im 19. Jahrhundert und noch bis in die Dreißigerjahre unvermittelt und konfliktgeladen gegenüber.

Amparo Poch war eine der drei Gründerinnen der anarchistischen Frauenorganisation Mujeres Libres während der spanischen Revolution und mit prägend für deren Politik. Sie kämpfte für die freie Liebe und gleichen Zugang für Frauen zum Arbeitsprozess. Als Ärztin leitete sie ein Feldlazarett vor Madrid, weigerte sich aber gleichzeitig, Gewalt in einer extrem gewalttätigen Situation zu legitimieren. Als Mitarbeiterin von Federica Montseny im Gesundheitsministerium organisierte sie die massenhafte Evakuierung von Kindern ins Ausland.

Die anarchistische Literatur vollzog in der spanischen Revolution einen “nationalistischen Schwenk”, den Amparo Poch nicht mitmachte. Sie schrieb weiterhin in ihrem herrschafts- und patriarchatskritischen sowie lebensbejahrenden Stil. Davon zeugen ihre ironisch-satirischen Erzählungen, die unter dem Titel Sanatorium des Optimismus in der anarchafeministischen Zeitschrift Mujeres Libres erschienen und im Anhang dieser Biographie erstmals in deutscher Übersetzung vorliegen.

17.02. – Lesung: Bibliodiversität. Manifest für unabhängiges Publizieren.

Wann:            Samstag 17.02.2018 ///
Beginn:         20:00 Uhr ///
Wo:                  kosmotique – Martin-Luther-Str. 13 ///

Vorgestellt von Jörg Sundermeier (Verleger)

Der Begriff Bibliodiversität, den Susan Hawthorne in ihrem Buch erläutert, bezeichnet die kulturelle Vielfalt innerhalb des Verlagswesens – und begründet, warum es unabhängige Buchhandlungen und Verlage braucht. Ihr Begriff ist inspiriert vom strukturell verwandten Begriff der Biodiversität.

Hawthorne kritisiert, dass Großverlage und Großbuchhandlungen ihren Fokus allein auf hohe Auflagen und Verkaufszahlen legen, weshalb die Bibliodiversität aus dem Gleichgewicht gerate. Gerade Bücher von und über Minderheiten sowie Werke aus kleineren Sprachgemeinschaften oder anspruchsvolle literarische Texte finden so keine Verbreitung mehr.

Das aber führt letztlich dazu, dass die kulturelle Vielfalt schwindet. Bibliodiversität bietet dagegen eine stolze Selbstdefinition für unabhängige Buchhandlungen und Verlage. Denn diese sind es, die die kulturelle Vielfalt abbilden – und somit erhalten.

Erschienen im Verbrecher Verlag

„Hawthornes Rundumschlag ist mit Verve verfasst. Sie kritisiert nicht nur den Buchmarkt aus feministischer Sicht, sondern thematisiert Ausbeutungs-⁠ und Unterdrückungsmechanismen generell.“
*Tobias Prüwer *Jungle World* 28/⁠2017*

„We, 400 publishers from 45 countries, reaffirm our will to act together to defend and promote bibliodiversity.“ International Alliance of independent publishers, Cape Town: 20.09.2014

Jörg Sundermeier, Verleger, Autor und Journalist gründete 1995 den Verbrecher-⁠Verlag in Berlin, der bisher über 200 Bücher herausbrachte. 2016 wurde er für herausragenden verlegerischen Idealismus und verlegerischen Mut mit dem /⁠Karl-⁠Heinz Zillmer-⁠Preis /⁠ausgezeichnet.

Der Buchladen König-⁠Kurt ist ein antikapitalistisches, kollektiv selbstorganisiertes Projekt und seit über 17 Jahren im AZ-⁠Conni beheimatet. Mit unterrepräsentierter Literatur, sowie Diskussions-⁠ und Wortveranstaltungen will er ein Puzzleteil im Kampf für eine emanzipatorischere Welt sein.

Buchladen König Kurt

Eintritt frei

Eine Veranstaltung in Kooperation mit weiterdenken und der AG
politisches Buch im Club der Verschwender*innen

21.12. – Lesung: Jede*r nur ein Buch

cropped-20161115_201858klein.jpg// Lesung:

Am Donnerstag den 21.12.2017 ist es wieder soweit. Der Buchladen “König Kurt” stellt kollektiv eine Auswahl handverlesener Bücher seines Bestandes vor. Dabei erfahrt ihr was diesen Winter gelesen werden muss, oder auch nicht. Was es neues gibt in der Welt der linken Verlage oder worüber wir uns ärgern, weil es niemand außer uns gelesen hat.

Für Heißgetränke und was zum knabbern ist gesorgt.

Wann:            Donnerstag 21.12.2017 ///

Beginn:         19:oo Uhr – im Saal ///

Wo:                  AZ Conni – Rudolf-Leonhard Straße 39 ///

Es lebe der König ..!

Der Buchladen hatte im vergangenen Jahr mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Ein immer kleiner werdendes Kollektiv, geringer Umsatz und einige weitere Probleme ließen uns daran zweifeln, ob wir das Projekt noch lange würden aufrecht erhalten können.
Bei einem Krisen- und Perspektiventreffen haben wir für den Buchladen ein Ultimatum gestellt und das Fortbestehen des Ladens an einige Bedingungen geknüpft.
Wir haben uns dann mit einer Umfrage an Freund*innen und Nutzer*innen des König Kurt gewandt, um die Einschätzung von Sinn und Unsinn des Betreibens eines linken Buchladens im Jahr 2017 gut treffen zu können.

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23.03. – Lesung: Digitale Selbstüberwachung

cropped-20161115_201858klein.jpg// Lesung:

Am Donnerstag den 23.03.2017 sind der Autor und Soziologe Simon Schaupp und der Mitherausgeber des Verlags Graswurzelrevolution und Übersetzer Lou Marin zu Gast im AZ Conni.

Simon Schaupp arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Munich Center for Technology in Society der Technischen Universität München und wird an diesem Abend sein Buch


Digitale Selbstüberwachung –
Self-Tracking im kybernetischen Kapitalismus“

vorstellen.

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07.02.2017 // Lesung // Jede*r nur ein Buch

cropped-20161115_201858klein.jpg// Jede*r nur ein Buch:

Der Buchladen “König Kurt” stellt, am 07.02.2017 (Di) um 19 Uhr im AZ Conni, kollektiv eine Auswahl handverlesener Bücher seines Bestandes vor. Dabei erfahrt ihr was diesen Winter gelesen werden muss, oder auch nicht. Was es neues gibt in der Welt der linken Verlage oder worüber wir uns ärgern, weil es niemand ausser uns gelesen hat.download full film Gifted