Düsseldorf, 27.11. bis 16.12. // Veranstaltungsreihe des AKKT: Aspekte des Antisemitismus

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Aspekte des Antisemitismus" wird am 27.11.2013 Paul Mentz zum Thema "An­ti­se­mi­tis­mus und au­to­ri­tä­rer Cha­rak­ter" sprechen, am 11.12. wird Ljil­ja­na Ra­do­nic zum Thema "Die fried­fer­ti­ge An­ti­se­mi­tin? - Vom weib­li­chen Op­fer­my­thos" referieren und abschließend wird am 16.12. Alex Feu­er­herdt über "Die un­heim­li­che Po­pu­la­ri­tät der "Is­rael­kri­tik" berichten.

Alle Veranstaltungen finden im Ge­bäu­de 24.21, Raum 02.​61/​62 an der FH Düs­sel­dorf, Fach­be­reich So­zi­al- und Kul­tur­wis­sen­schaf­ten, Uni­ver­si­täts­str. in 40225 Düs­sel­dorf statt.

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Nahrung als Waffe

Über den Zusammenhang von Hunger und Politik im nationalsozialistischen Krieg ­gegen die Sowjetunion. Von Felix Wemheuer»weiterlesen

Auf der Suche nach dem "wahren Sozialismus" - Von der Kritik des Proudhonismus über die russische Modernisierungs­debatte zum realsozialistischen Etikettenschwindel. von Dietmar Behrens / Kor

Es war kein Faschingsscherz, als die FAZ am 11.11.1989, zwei Tage nach jenem 9. November, der offenbar ein fixes Datum für nationale hi­sto­rische Ereignisse abgibt, sich ernsthaft besorgt äußerte über die Un­be­lehrbarkeit gewisser Teile der DDR-Opposition [ 1 ] , die man gerade als Held eines endgültigen Sieges der Freiheit in Deutschland zu feiern sich anschickte. Haben diese doch offenbar in völliger Unkenntnis der Bedeu­tung ihres Sieges jetzt die Stunde kommen sehen, endlich den ­"richtigen" Sozialismus zu erbauen, "einen Sozialismus, der des Namens wert ist", nachdem sie den losgeworden sind, "der keiner war". [ 2 ] Die FAZ belehrt sie in altbewährter Manier, daß "die Utopie des Sozialismus - der kollek­tive Besitz an Produktionsmitteln und die von individuellen Leistungen abgekoppelte, vorrangig dem Gleichheitsziel verpflichtete Verteilung des Produktionsergebnisses" zwar verführerisch klinge, aber sozialistisch organisierte Wirtschaften von zwei unabänderlichen, einander bedingenden Eigenschaften gekennzeichnet seien: "sie machen die Menschen unfrei und sie verhindern die Entfaltung von Energien, die technischen, wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt ermöglichen". Nach aller Erfahrung gebe es keinen Grund, sich für die Erhaltung der Idee des Sozia­lismus einzusetzen. Es folgt der deutliche Hinweis, daß man in der BRD nicht gewillt sei, "nun in der DDR das Experiment einer neuen Variante des Sozialismus zu finanzieren". Denn die Kapitalisten hätten gelernt: "Es gibt nur einen Sozialismus". [ 3 ]»weiterlesen

"In bester Gesellschaft"

Der Aachener Friedenspreis distanziert sich zunächst von den antisemitischen Hetztiraden seines Preisträgers Walter Herrmann, die dieser täglich auf seiner "Klagemauer" am Kölner Dom präsentiert; nach internen Streitigkeiten spricht man ihm dann allerdings doch die Solidarität aus. Das ist gleichwohl nicht verwunderlich, tummeln sich unter den Preisträgern doch auch weitere Agitatoren, die mit Herrmann einen obsessiven und verzerrenden Blick auf den Nahostkonflikt teilen. VON DER ASSOZIATION GEGEN ANTISEMITISMUS UND ISRAELFEINDSCHAFT NRW»weiterlesen

Eine "deutsche Rechte ohne Antisemitismus"?

Kritische Betrachtung einer "deutsch-israelischen Konferenz" in Gelsenkirchen und der damit verbundenen Strategie von "Pro NRW. Von Heiko Klare, Bernhard Steinke und Michael Sturm. »weiterlesen

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